Über Uns

Auf dem Blog zur globale° nehmen wir euch mit auf unsere Entdeckungsreise durch das Festival. Erfahrt mehr zu verschiedenen Autor*innen und ihren Büchern und verschafft euch einen Einblick hinter die Kulissen der Veranstaltungen.

Wir schreiben Rezensionen, stellen Autor*innen vor und interviewen sie. Außerdem geben wir einen Einblick in das Festivalprogramm und berichten über das Geschehen vor Ort.

Darüber hinaus ist dieser Blog ein kleiner Spielplatz, auf dem wir uns persönlich ausprobieren und austoben möchten. Wir alle studieren an der Universität Bremen. Wir lieben Bücher und möchten diese Liebe mit so vielen Menschen wie möglich teilen. Vielleicht gelingt es uns sogar, euch neugierig zu machen und dazu zu bewegen, mit uns zusammen die globale° zu genießen.

Blogale – der globale° Festivalblog ist ein Projekt des virtuellen Literaturhauses Bremen und der Universität Bremen.


Die Bloggerinnen 2017

 

Annika Depping_MG_7433

Im Norden von NRW aufgewachsen, verschlug es mich nach dem Abitur erst ins Ausland, dann ins gemütliche Bremen. Die Liebe zum Buch hat den Bachelor in Germanistik überstanden und mich nun direkt weiter in den Master Germanistik geführt.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Von Hermine Granger wüsste ich gerne, ob sie meine Handtasche nicht auch unendlich vergrößern könnte, das wäre manchmal ziemlich praktisch.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Ein Geheimtipp… Das ABC 3D von Marion Bataille enthält nur gut zwei Dutzend Buchstaben, macht aber sehr viel Spaß.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Getränk ausgehen?

Mit Paul Maar – vielleicht bringt er das Sams ja auch gleich mit? Zu dritt könnten wir bestimmt einen lustigen Abend verbringen.

 

Ronja Storck

Aufgewachsen zwischen den mittelalterlichen Bauten und waldigen Hügeln Nordhessens, brachte mich das Studium – zuerst Germanistik und Kulturwissenschaft, dann Transnationale Literaturwissenschaft – in die Hansestadt Bremen. Diese Großstadt mit Kleinstadtgefühl ist mittlerweile zur Wahlheimat geworden.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Remus Lupin. Es gibt da eine ganze Menge Fragen, die in den Büchern nicht geklärt werden. Vor allem: Wie ist die Karte der Rumtreiber entstanden?

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Zuletzt entdeckte ich Matt Haig. Dieser britische Autor schreibt mit Witz und Phantasie auch mal über ernste Themen, ohne dass der Unterhaltungswert verloren geht.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Traubensaft ausgehen?

Paul Maar. Irgendwo lässt sich bestimmt auch Mohnkuchen auftreiben.

 

Neneh Sowe

In den späten 90er Jahren geboren, und in einem kleinen behüteten Dörfchen in Niedersachsen aufgewachsen, zog es mich zum Studium in die wunderschöne Stadt Bremen. Hier studiere ich seit einem Jahr Germanistik und Musikwissenschaften. Mal schauen wo die Reise noch hingeht…

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

So ziemlich allen Romanfiguren, die bei Dunkelheit allein in einen Raum bzw. Keller gehen, in dem das Licht nicht funktioniert. Lasst das sein, es passiert euch immer was!

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Die Romane von Jenny-Mai Nguyen habe ich als Kind geliebt. Ich denke die kann ich jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Wein ist nicht so ganz mein Lieblingsgetränk, aber ich denke Mohammed Amjahid.

 

Melanie Trolley

Norddeutsch, aber wirklich! Im beschaulichen Nordfriesland aufgewachsen, führte mich das Studium in den Süden, naja fast… immerhin bis nach Bremen. Hier hat mich die Germanistik seit nunmehr drei Jahren fest im Griff, oder ich sie?

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Peter Pan, wieso hast du mich nie mit ins Nimmerland genommen? Ich wäre dir im Kampf gegen Käpt`n Hook bestimmt eine große Hilfe gewesen.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Die Geschichte meiner Schreibmaschine von Paul Auster ist mein Tipp für verregnete Sonntage. Sam Messers Bilder machen dieses Buch ganz besonders.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Paul Maar – er hat dazu beigetragen meine Kindheit mit vielen bunten und lustigen Helden zu füllen. Vielleicht kann er mir bei der Gelegenheit auch verraten, wie aus meinen Sommersprossen Wunschpunkte werden…

 

Sarah Stoffels

Im beschaulichen Baden-Württemberg geboren, führte mein Weg immer weiter in den Norden der Republik. Zunächst nach NRW, um Literatur- und Sprachwissenschaft auf Englisch und Deutsch zu studieren. Danach ging es noch weiter hinauf bis nach Bremen, wo ich aktuell mein Studium der transnationalen Literaturwissenschaft fortsetze.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Elizabeth Bennet würde ich gerne fragen, ob sie lieber in diesem Jahrhundert gelebt hätte.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Der Thriller Angst von Robert Harris – spannend und düster.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Ivana Sajko, der Autorin von Rio Bar, um sich über das Zusammenspiel von Theater und Literatur zu unterhalten.

 

Maria Rukover

1993 im beschaulichen Saarland als Kind serbischer Eltern geboren, waren zwei Sprachen und Kulturen nicht genug, weshalb die Fähigkeiten der englischen, spanischen und aktuell französischen Sprache erlernt wurden. Nebenbei wurde studiert und die Welt bereist und festgestellt, dass es woanders doch viel wärmer ist als in der Hansestadt…

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Angela Vicario aus Gabriel García Márquez‘ Chronik eines angekündigten Todes würde ich gerne fragen: „Wer war es?“

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Khaled Hosseini. Man sollte jedoch emotional gewappnet sein. Es ist keine leichte Lektüre!

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Dragan Veliki´c – der Heimat zuliebe…

 

Annemieke Kuper

Geboren im Januar 1994 im nordbremischen Pseudo-Winter, aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Niedersachsen, 200m entfernt von der Bremer Landesgrenze. Seit der Kindheit der Literatur verfallen, widmete ich mich nach meinem Abitur zielstrebig dem Studium der English-Speaking Cultures und der Germanistik. Seit Herbst 2016 Studentin im Master Transnationale Literaturwissenschaft.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Bei Matilda aus Roald Dahls Kinderroman Matilda möchte ich mich für die zahlreichen Büchertipps bedanken, die mein junges Ich sehr geprägt haben. Charles Dickens gehört noch heute zu meinen Lieblingsautoren.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Ein Roman, den ich bei der letzten globale° entdeckt habe: Mary von Aris Fioretos. Dieses Buch hat mich noch lange nach dem Umschlagen der letzten Seite beschäftigt. Lyrikliebenden kann ich nur wärmstens die Gedichte von Mascha Kaléko empfehlen.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Richard Swartz. Mich würde interessieren, ob er im istrischen Pula schon einmal der Bronzestatue von James Joyce gegenüber saß.

 

Änne Gerdes

1993 in Oldenburg geboren, hat mein allererstes Lieblingsbilderbuch Teddy und Anna nicht nur meine Liebe zum Buch geweckt, sondern mich auch schon früh gefordert, selbst zu texten. Die Freude am Lesen, Schreiben und auch am Theater(spielen) hat mich schließlich nach Bremen gebracht, wo ich in der transnationalen Literaturwissenschaft meinen Horizont erweitere.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

An Catherine Earnshaw aus Sturmhöhe: Auch Heathcliff hat Gefühle.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Die mitreißende Geschichte einer Familie zwischen zwei Welten: Ghana must go von Taiye Selasi.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Paul Maar, weil das Sams so vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

 

Mareike Dominique Grau

Nach dem Abi weg aus Hessen, der französischen Sprache und dem Film an die Uni in den SüdenFrankreichs gefolgt. Jetzt zurück im Nachbarland, mit Zwischenstopp in Bremen – auf der Suche, im Master die Leidenschaft für Film und Literatur zusammenzubringen.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Esi aus Changes, ruhig aber eindringlich: Don’t give up.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Eine filmische Adaption von Der Doppelgänger von Dostojewski: The Double von Richard Ayoade – faszinierend und beklemmend; besonders empfehlenswert auf großer Leinwand zu sehen.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Schwierig zu entscheiden bei so vielen interessanten Autoren. Das könnte ich nur spontan, nach den Veranstaltungen, sagen.

 

Maimuna Sallah

Geboren 1992 in Hannover. Die ersten Grundbausteine für das spätere Germanistik- und Philosophiestudium in Oldenburg wurden bereits durch das Verschlingen von Büchern und das Schreiben von allerlei literarischen Erzeugnissen in der frühen Kindheit gelegt. Von Pixi-Büchern, über Goethe bis hin zu Adorno, führte das Leserattendasein mit einer stetigen Liebe zum gesprochenen und geschriebenen Wort aus dem Herzen Niedersachsens zum Studium der Transnationalen Literaturwissenschaft nach Bremen.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Danke, für das Verstehen meines erwachsenen Selbst in so manch‘ Situation, kleiner Prinz.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Im Süden hat der Himmel Fenster ist ein Roman von Beatrice Ferolli, der die Sonne über Kastilien mit den Anfängen und Enden einer Familie verwebt, die sich inmitten ihrer Leidenschaften und Träume überwirft und gleichsam verewigt. Ein Buch, über das man eine kleine Ewigkeit lacht und weint, bevor man sich anderen Dingen zuwendet.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Gerne würde ich bei Rotwein und Kerzenschein mit Lana Lux über Mut und Stärke sinnieren.

 

Laura Bindelli

Geboren in den 90ern im Norden des Stiefels, sind seit meiner Kindheit die Bücher meine große Leidenschaft. Mit der literarischen Welt als mein Versteck und gleichzeitig der Gelegenheit, die Welt, die Menschen und mich selbst besser kennenzulernen, habe ich angefangen, ohne das wirklich entschieden zu haben, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben und habe meine FreundInnen und sogar meine LehrerInnen genötigt, sie zu lesen. Im Laufe der Jahre ist Literatur und das Erzählen im weiteren Sinne so eine Konstante in meinem Leben geworden, dass ein Literaturstudium unumgänglich war.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Ich würde mich eigentlich lieber mit ihren Autoren unterhalten, aber wenn ich mit einer Figur sprechen soll, würde ich mit Gregor Samsa sprechen und ihm sagen, dass sein Leiden nicht nichtig war und wir alle, oder ein großer Teil von uns, als unterschätzte Mistkäfer leben.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Als Geheimtipp würde ich Lettere a un lupo von Giovanni Scabia nennen, ein großartiges Buch in Form und Inhalt, welches die Vorherrschaft der (postindustriellen) Menschen über die Natur in Frage stellt. Die Natur ist hier durch die Figur eines Wolfes dargestellt, welches als Symbol einer authentischen und verlorenen Welt dient, an den der Erzähler Briefe widmet, in welchen er über Menschen, ihre Sorgen und über Zufälle nachdenkt.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit David Grossmann, aus ganz banalen Gründen: Mir hat sein Werk Wohin du mich führst gefallen und ich bin mit seiner Arbeit vertraut. Ehrlich gesagt, und ohne Heuchelei, denke ich, dass es sich lohnt, mit allen AutorInnen ein paar Worte zu wechseln, wenn auch nur um sie zu fragen, warum sie schreiben. Es ist immer eine Frage, die ich stellen würde, nur um zu hören, wie unterschiedlich oder ähnlich die Antworten sein können.

 

Athina Anastasiou

Vermutlich wurde ich im falschen Körper, zur falschen Zeit, an dem denkbar schrecklichsten Ort für ein kleines, griechisches Mädchen geboren. Seit meiner Kindheit im trostlosen Beverstedt habe ich mich ausweglos in meine fantastischen Paralleluniversen verloren, verliebt und versuche mich seit jeher, in der großen Welt zurechtzufinden. Zur Zeit studiere ich Germanistik und Philosophie an der Universität Bremen, in der Hoffnung, Antworten auf all meine Fragen zu bekommen.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Der jungen Briony aus dem Roman Abbitte von Ian McEwan wollte ich schon immer sagen, dass sie nicht ihre Nase in fremde Angelegenheiten stecken soll.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Ich bin in Sehnsucht eingehüllt von Selma Meerbaum-Eisinger: Das Poesiealbum der Großcousine Paul Celans, das von ihrer besten Freundin gerettet werden konnte, bevor sie 1942 in das Arbeitslager Michaillowska deportiert wurde.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Bier ausgehen?

Lana Lux. Wahrscheinlich würde ich mich aber nicht trauen, sie auf ein Bier einzuladen. Also belasse ich es gerne bei einem imaginierten Bier mit einer imaginierten Autorin.

 

Marean

Ich bin 1994 geboren. Eigentlich in Russland, aber uneigentlich in Deutschland. Denn seit meinem 5. Lebensjahr bin ich Ostfriesin und seit 2015 Bremerin. Außerdem Ostfriesentee vermisse ich in der Stadt nicht so viel, denn ich liebe Anonymität, ich liebe die Uni (am liebsten aber Germanistik) und ich liebe Kultur: Theater, Konzerte oder irgendwelche anderen Veranstaltungen, bei denen geredet und widersprochen wird. Bremen bietet viele Anlässe zur Entdeckung und zum Austausch. Auf den Veranstaltungen der globale° dann wahrscheinlich auch?

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ist zwar keine Romanfigur, aber ich würde ihn gerne fragen, ob er mir mehr erzählen könnte…

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Mit 14 Jahren hat mich das Buch Ich wünsche mir Flügel von Monika Busch sehr ergriffen und hat immer noch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal. Vielleicht liebe ich dieses Buch heute mehr wegen meiner Leseerinnerungen als wegen seines Inhalts. Ich kann es nicht beurteilen – aber ich liebe es.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Ich würde alle einladen, sie dann kennenlernen und mich dann für ein zweites Treffen konkret für jemanden entscheiden.

 

Laura Marie Sturtz

Im Jahr 1994 geboren und in München aufgewachsen, hat es mich für den Master „Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film“ nach Bremen gezogen. Ich schließe damit an mein Bachelorstudium der Europäischen Literatur- und Kulturwissenschaften an und folge meinem Herzen, das sich weiterhin nach künstlerischer Inspiration, literarischer Vielfalt und grenzüberschreitendem Austausch sehnt.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Ich würde mich gerne mit der Figur der Nora aus Henrik Ibsens Theaterstück Nora oder Ein Puppenheim über die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft unterhalten.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Gerade habe ich Träumen des norwegischen Autors Karl Ove Knausgård gelesen. Mir gefällt, wie nah das Leseerlebnis an den autobiografisch geprägten Erfahrungen der Figur ist, den einfachsten wie eindrücklichsten Lebensdetails. Ein bisschen wie das Leben selbst entfaltet sich dieser Roman: stromartig immer weiter mitreißend durch die Höhen und Tiefen des alltäglichen Menschseins.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Ich würde gerne einen Stammtisch weiblicher Autorinnen versammeln, um die verschiedenen Perspektiven auf ihr literarisches Schaffen zusammenzubringen.

 

Mehregan Behrouz

Nach einem kurzen Versuch, mich in der Welt der Architektur zurechtzufinden, begann ich mich in Köln, neben der Musik, vorwiegend englischsprachiger Literatur zu widmen. Durch James Baldwin und Simone de Beauvoir habe ich gelernt, wie man versucht, die Welt zu verstehen und eine – etwas naive – Karriere als Büchersammlerin gestartet. Nebenher bewege ich mich selbst, mit dem Wort und Texten, in den Sphären der Lyrik, der Musiktexte und dem Storytelling.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Klischeehafterweise ist es Holden Caulfield. Wenn ich ihm auch zugestehe, so verstrahlt gewesen zu sein, hätte ich ihm gerne einfach mal gesagt, er soll sich zusammenreißen.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Blasted von Sarah Kane. Es ist ganz schön ekelhaft, aber auch unheimlich tiefgründig und eine Gesellschaftkritik mitten aus der britischen Theaterszene der 1990er heraus. Und: Wenn auch von Simone de Beauvoir, gehört Eine gebrochene Frau zu ihren besten, aber eher unterschätzten Werken.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Fatma Aydemir. Ich glaube, sie hat noch mehr zu erzählen als sie in Ellbogen offenbart.

 

Celina Imm

Aufgewachsen unter der Sonne Freiburgs trieb mich die Liebe zu Literatur und Sprache in die Arme eines Germanistik- und Romanistikstudiums. Während meines Bachelors in Dresden kam dann noch die Zuneigung zum Film hinzu und so bin ich jetzt in Bremen gelandet für die vielversprechende Liaison à trois: Transnationale Literatur-, Film- und Theaterwissenschaften.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Momo aus Michael Endes Roman würde ich am liebsten so ziemlich alles erzählen, um immer wieder auf die wirklich relevanten Dinge im Leben zurückgeführt zu werden.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Die Gedichte von Rolf Dieter Brinkmann haben mich nie mehr richtig losgelassen. Zwischen römischen Rotlichtvierteln, Flugzeugen mit Werbebanner und mangelnder Sinnhaftigkeit lässt er etwas ungemein Absurd-Schönes aufblitzen.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Simon-Pierre Hamelin: Leiter einer Buchhandlung in Tanger, die gleichzeitig Treffpunkt für Schriftsteller*innen ist. In meiner Vorstellung sammelt man an so einem Ort sehr viele spannende Geschichten, die mindestens einen Abend in einer Bar ausfüllen könnten.

 

Anastasia Parinow

1992 als Kind russischer Migranten in Köln geboren, zog es mich nach dem Abitur erst in den Osten, wo ich Germanistik und Geschichte an der TU Dresden studierte und anschließend in den Norden – gerade habe ich meinen Master Transnationale Literaturwissenschaft an der Uni Bremen begonnen. Neben der großen Liebe zu Literatur/Theater/Film ist mein Herz durch Reisen ganz dem südamerikanischen Kontinent und der spanischen Sprache verfallen.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Gern hätte ich Julika bei der Atelierszene beiseite genommen und auf sie eingeredet, stark zu sein und für ihre große Liebe Mr. White einfach White sein zu lassen und Stiller endgültig aufzugeben.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Wer Tschechow liebt, wird auch mit Sicherheit Iwan Bunin ins Herz schließen: Obwohl erster russischer Nobelpreisträger, ist er erstaunlich wenig in Deutschland bekannt. Sein Erzählband Dunkle Alleen von 1943 überzeugte mich eines Sommertages im Garten meiner Großeltern mit poetischer Sprache, prägnanter Zeichnung der Charaktere und einer Prise russischer Melancholie.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Olga Grjasnova, um bei Zigarettenrauch und Kerzenschein auf Russisch über die großen Fragen des Lebens zu sinnieren.

 


Die Blogger 2016

Lea Sophie Birkethumb_foto-globale-lea_1024

In den letzten Stunden des Sommers 1992 in Melle geboren, verschlug es mich zunächst für ein Studium der Filmwissenschaft und Anglistik in die südliche Hälfte Deutschlands, nur um zu merken, dass „moin“ eigentlich viel besser klingt als „morsche“. Danach für einige Praktika durch Deutschland getingelt, bis ich schließlich in Bremen gelandet bin. Versuche mich seitdem mal hier, mal dort, mal mehr, mal weniger wissenschaftlich als Schreiberling.

Paragliding, mit Delphinen schwimmen, sich einmal eine Glatze rasieren… Welche 3 Bücher gehören auf deine Bucket-List?

Hier könnte nun eine Aufzählung diverser skandinavischer Krimis folgen. Håkan Nesser und Jussi Adler Olsen lassen mir jedenfalls regelmäßig das Blut in den Adern gefrieren. Zur Abwechslung dann Die Säulen der Erde von Ken Follett, das am stärksten abgenutzte weil am meisten gelesene Buch in meinem Regal, am besten natürlich im englischen Original. Und etwas von Astrid Lindgren, durch die ich mich immer mit einem wunderbar warmen Gefühl in meine Kindheit zurückversetzt fühle, und die doch so viel mehr geschrieben hat als nur Kinderbücher.

Als welche Romanfigur würdest du gerne mal an der Handlung teilnehmen?

Ich würde liebend gerne einmal die Welt durch Sherlock Holmes‘ Augen sehen, um zu begreifen, wie ein solcher Geist funktioniert – mit der Gewissheit, dass ich nach einer Weile im viktorianischen London in mein geistig gesundes Leben zurückkehren darf.

Welche Lesung solltest du auf der globale° 2016 nicht verpassen?

Wenn ich eine aussuchen muss: Saša Stanišić. Er erzählt so herrlich humorvoll und anekdotisch, mal ernst, mal zum Schreien komisch.


Wenke Bruchmüllerwb-sw-blogale

Als kleiner Steppke noch kurz DDR-Luft in Ost-Berlin geschnuppert, bin ich nach dem Mauerfall in der BRD aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt in Australien, mischte ich mich dann unter das Studentenvolk und studierte Deutsche Literatur und Englisch in Berlin. In Hamburg habe ich während eines Praktikums für ein Online-Magazin eines Verlags Feuilleton-Texte geschrieben und im Early-20s Alter Konzertkritiken für ein Online-Portal verfasst. Für den Master verschlug es mich ins hanseatische Bremen. Hier zufrieden. Ständig Grenzen verschiedenster Art auslotend.

Paragliding, mit Delphinen schwimmen, sich einmal eine Glatze rasieren… Welche 3 Bücher gehören auf deine Bucket-List?

Puh… auf jeden Fall Ingeborg Bachmanns Malina, selten sind Telefon- und Selbstgespräche so ehrlich und poetisch zugleich. Eingebettet zahlreiche andere Texte. Musik. Märchen. Schön. Außerdem Michails Bulgakows Der Meister und Margarita, das Buch ist satirisch, witzig und nimmt dich mit auf einen Besenritt durch Moskau. Dann noch eigentlich alles andere von Sven Regner. Die genauen Milieustudien machen süchtig.

Als welche Romanfigur würdest du gerne mal an der Handlung teilnehmen?

Karl Schmidt in Sven Regners Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt, allein um auf die Meerschweinchen Lolek und Bolek aufzupassen zu dürfen.

Welche Lesung solltest du auf der globale° 2016 nicht verpassen?

Abbas Khiders Lesung seines vierten Romans Ohrfeige. Es ist zwar mittlerweile langweilig Khider zu loben, aber so be it.


Stefanie Jahnstefanieportrait

Als kleines Nordlicht direkt an der Nordsee groß geworden, wo es oft kein Wasser gibt, sondern nur dieses komische Watt, zum Schrecken aller unwissenden Touristen. Im schönen Hamburg wehte dann die steife Brise für ein paar Jahre durch die Haare, bevor ein Abstecher ins ebenso schöne, aber wärmere Freiburg gemacht wurde. Doch da der Norden magische Fähigkeiten besitzt, wurde ein Jahr lang Unfug im Venedig des Nordens (auch bekannt als Stockholm) getrieben, um dann doch wieder nahe der Heimat in der guten Stube Bremens zu landen.

Paragliding, mit Delphinen schwimmen, sich einmal eine Glatze rasieren… Welche 3 Bücher gehören auf deine Bucket-List?

„Kallocain“ von Karin Boye, ein schwedischer Klassiker, der immer wieder lesenswert ist. „Norwegian Wood“ von Haruki Murakami, weil es so gut und bewegend ist. (Habe ich deshalb auch schon auf mehreren Sprachen gelesen.) und „Wild. From Lost and Found on the Pacific Crest Trail“ von Cheryl Strayed, danach will man einfach die Wanderschuhe anziehen und loswandern.

Als welche Romanfigur würdest du gerne mal an der Handlung teilnehmen?

Ich wäre gerne einmal Nils Holgersson, denn dann könnte ich mit den Gänsen durch Schweden fliegen und Abenteuer erleben.

Welche Lesung solltest du auf der globale° 2016 nicht verpassen?

Als eingefleischte Skandinavistin empfehle ich natürlich wärmstens zur Lesung von Aris Fioretos, einem renommierten, schwedischen Schriftsteller, zu gehen. Sein neustes Buch „Mary“ fand ich sehr bewegend geschrieben.


Laura Volk

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Unsere Erzählung beginnt im Sommer 1990. Die beschauliche Kind- und Schulzeit wird im Zeitraffer abgehakt. Mit Beginn des Studiums nimmt auch unsere Odyssee ihren Lauf. Nach der einen oder anderen Irrfahrt werden Germanistik und Geschichte zu den grundlegenden Begleitern. Immer im Hintergrund bereichern sie weitere Reisen in fremde Länder und Disziplinen. Seit 2015 nun ein Heimathafen? Transnationale Literaturwissenschaften in der Hansestadt. Wie die Fahrt von hier aus weitergeht wird sich zeigen, sicher ist, wir stechen wieder in See mit der Nase im Wind.

Paragliding, mit Delphinen schwimmen, sich einmal eine Glatze rasieren… Welche 3 Bücher gehören auf deine Bucket-List?

Auf jeden Fall Christian Krachts Faserland oder 1979, Max Frisch mit Stiller und etwas von Thomas Bernhard.

Als welche Romanfigur würdest du gerne mal an der Handlung teilnehmen?

Schwierige Frage… Sicherlich wäre es spannend als Charles Henry Winer einmal durch Arno Schmidts Gelehrtenrepublik zu wandern, oder es sich als eine von Paul Austers vom Leben gebeutelten Figuren seiner Erzählungen einmal richtig schön schlecht gehen zu lassen.

Welche Lesung solltest du auf der globale° 2016 nicht verpassen?

Interessant ist selbstverständlich alles. Trotzdem gehen besondere Empfehlungen für Aleš Šteger und Saša Stanišić raus. Šteger lässt Scully und Mulder mit ihren X-Akten blass aussehen und Stanišić wird uns an seinen ironischen und stets klugen Beobachtungen teilhaben lassen. Man sei gespannt und lasse sich gut unterhalten!


 Die Blogger 2015

Saskia BückerFoto_Saskia_Bücker

Also ich. Ein Jahr nach der Wende geboren. Fünfzehn Jahre später erstmalig für längere Zeit Staatsgrenzen überschritten. Seit fünf Jahren lokal hanseatisch verknotet. Seit kurzem mich versenkend im Master der Transnationalen Literaturwissenschaft, Uni Bremen natürlich. Ganz aktuell, meine inneren Grenzen zwischen Literatur, Wissenschaft und Lebensreise bewegend.

Welches Buch liegt gerade neben deinem Bett?

Monsterpoems von Nora Gomringer. Unbeschreiblich monströs!

Welchen Autor würdest du gerne zuhause besuchen?

Herta Müller. Ich möchte ihr über die Schulter linsen, wenn sie an ihren Collagen bastelt.

Dein Geheimtipp für die Globale?

Die Autorin Gesa Olkusz mit ihrem Debütroman Legenden. Ein kurzes und prägnant klares Buch über die Vielschichtigkeit familiärer Mythen.


Helge HommersHelge

… erblickte, nur wenige Monate bevor ein amerikanischer Rettungsschwimmer die Berliner Mauer in Grund und Boden sang, fernab des politischen Weltgeschehens in der ostfriesischen Einöde das Licht der Welt. Seitdem ist mehr als ein Vierteljahrhundert vergangenen und das Landei verschlug es bis dato in den Schmelztiegel Bremen. Hier studiert er Transnationale Literaturwissenschaften und schreibt über Sportevents abseits des großen Geschehens in einem stadtbekannten Blatt.

Welches Buch liegt gerade neben deinem Bett?

Regenroman von Karen Duve. Ein Kultbuch der grell-grausamen 90er-Jahre, doch auch 2015 immer noch beängstigend gut.

Welchen Autor würdest du gerne zuhause besuchen?

Definitiv Sven Regener, um mal herauszufinden, wie viel Herr Lehmann in ihm wirklich steckt.

Dein Geheimtipp für die Globale?

Dimitrij Wall mit seinem Erstling Gott will uns tot sehen. Ein aggressives Debüt, das man entweder vor Empörung beiseite legt oder aber unter den Arm nimmt, während man mit Rasierklingen unter den Achseln auf der Straße marschiert und vielleicht auch eine Scheibe einschlägt.


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Ebenfalls 1990 geboren, allerdings im hohen Norden und fernab vom Wendegeschehen. Hat ihre Schulzeit mit dem Pinsel in der Hand vor der Staffelei verbracht, belustigte dann einige Monate lang mit ihrem freundlichen Nachnamen die Briten und treibt nunmehr seit Jahren ihren Schabernack an der Uni Bremen und manchmal auch auf der Bühne. Aktuell ist der Versuch, mit einem studentischen Magazin Literatur unters Univolk zu mischen.

Welches Buch liegt gerade neben deinem Bett?

Es war mal wieder Zeit für Lewis Carrolls Alice’s Adventures in Wonderland. Die Ausgabe mit den gepunkteten Illustrationen von Yayoi Kusama taucht diesen Klassiker in ein ganz neues Licht.

Welchen Autor würdest du gerne zuhause besuchen?

Ian McEwan. Mit welchen Dingen umgibt sich jemand, der so atmosphärisch dicht schreibt?

Dein Geheimtipp für die Globale?

Olga Grjasnowas Roman Die juristische Unschärfe einer Ehe kann man auch zu Hause lesen. Aber die zum Verlieben sympathische Autorin ist den Gang vor die Haustür und zur Lesung wert!


Ev NeumannDSC04549 - Kopie

1991 wurde ich in Rostock geboren und ließ mir dort bis zum Abitur die schöne Ostseeluft um die Nase wehen. Nach einem kurzen Abstecher in australische Gefilde, ging die Reise weiter nach Hamburg. Mittlerweile lebe ich seit einem Jahr in Bremen und studiere an der Universität Transnationale Literaturwissenschaft. Meine Reise ist jedoch noch lange nicht vorbei.

Welches Buch liegt gerade neben deinem Bett?

»Die Stadt der wilden Götter« von Isabel Allende. Eins meiner früheren Lieblingsbücher, welches ich immer wieder gerne in die Hand nehme.

Welchen Autor würdest du gerne zuhause besuchen?

Joanne K. Rowling. Wer sich eine so fantastische Welt der Magie und Zauberei ausdenken kann, muss einfach ein spannendes Zuhause besitzen.

Dein Geheimtipp für die Globale?

Der »Balkanizer« Danko Rabrenović. Er kam 1991 aus Belgrad nach Deutschland und erzählt in seinen zwei Büchern von seinen witzigen Begegnungen und den spannenden Erfahrungen, die er hier gemacht hat.


Franziska Rentzsch150617_Franzi_14

1990 in „Gibt’s doch gar nicht“ (Bielefeld) geboren, dann in „Kenn ich nicht“ (Oldenburg) Germanistik, Kunst und Medien studiert und jetzt seit einem Jahr glücklich mit „einfach Bremen“ und dem Studium der transnationalen Literaturwissenschaften.

Welches Buch liegt gerade neben deinem Bett?

Eine Kurzgeschichte von Haruki Murakami, die mir seit Jahren nicht mehr aus dem Kopf geht und dem passenden Titel „Schlaf“.

Welchen Autor würdest du gerne zuhause besuchen?

Karl Ove Knausgard – in der Hoffnung alles genauso vorzufinden, wie in seinen Büchern (und sich die letzten Bände zu sparen).

Dein Geheimtipp für die Globale?

Feridun Zaimoglus „Siebentürmeviertel“. Zugegeben, die 800 Seiten wiegen schwer, doch es lohnt sich: Mit der Flucht eines deutschen Jungen in die Türkei erzählt uns der Autor eine Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg und beschreibt mit ihr gleichzeitig eine Suche nach Heimat und Identität, die heute aktueller nicht sein könnte.


Die Blogger 2014

Laura Höflerlaura1a

1989 geboren, 1994 angefangen zu lesen und danach nicht mehr aufgehört. Nach dem vollständigen Erlernen des Alphabets wurde das Wissen im Studium der Linguistik, der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft und der transnationalen Literaturwissenschaft zur Anwendung gebracht. Lebt, atmet und liest derzeit in Bremen.

1. Was interessiert Dich an der Globale?

Das Zusammentreffen und die Gespräche mit den verschiedenen Autoren finde ich unglaublich spannend, Dadurch kann ich ihre Werke meist noch einmal in einem ganz anderen Licht betrachten.

2. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?

Viele, viele.  Gerade fällt mir als erstes „Das Buch der verlorenen Dinge“ ein, da kam mir allerdings John Connolly zuvor.

3. Welchen Satz willst Du in einem Roman niemals lesen?

„Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“


Sebastian KlaßenSebblogale

Geboren 1987 in dem beschaulichen Jever, zurzeit studierend in dem ebenfalls beschaulichen Bremen anzutreffen. Anfänglich lesend und forschend der Anglistik und angewandten Sprachwissenschaften, aktuell kritisch lesend und forschend der transnationalen Literaturwissenschaft nachgehend.

1. Was interessiert Dich an der Globale?

Die Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener mitwirkender Institutionen, sowie die Vielseitigkeit der Autoren und ihrer individuellen Geschichten.

2. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?

Die „The Dark Tower“-Saga von Stephen King in einem 4250 Seiten starken Roman oder aber „The Time Machine“ von H.G. Wells.

3. Welchen Satz willst Du in einem Roman niemals lesen?

„Es war eine dunkle und stürmische Nacht.“


Kristin Krause296744_2473607557257_584380227_n

1990 in Bremen geboren und 24 Jahre später immer noch hier lebend, habe ich mich in der Zwischenzeit zu einer erfolgreichen Bibliomanin entwickelt. Neben diesem Fulltimejob stellt zur Zeit das Studium der Germanistik und Anglistik an der Bremer Uni mein zweites Standbein dar.

1. Was interessiert Dich an der Globale?

Besonders spannend finde ich, wie Literatur während des Festivals durch verschiedene Medien dargestellt wird. Außerdem gibt es selten die Gelegenheit, so viele unterschiedliche Autoren in solch einem kurzen Zeitraum zu treffen und sich mit ihnen austauschen zu können.

2. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?

Bei J.D. Salingers „The Catcher in the Rye“ hätte ich mir auf jeden Fall anerkennend auf die Schulter geklopft.

3. Welchen Satz willst Du in einem Roman niemals lesen?

„Er wachte auf und realisierte, dass alles nur ein Traum gewesen war.“


Silvia RosenlundPicsArt_1415701412106

Geboren 1986 im Süden Schleswig-Holsteins, seit frühester Kindheit in Bremen verliebt und mindestens genauso lange ins Lesen und Schreiben. Nach dem Studium der Hispanistik und Kulturwissenschaften auf dem direkten Weg zur Transnationalen Literaturwissenschaft übergewandert und damit seit 2008 nicht immer fest, aber dauerhaft in Bremen verankert.

1. Was interessiert Dich an der Globale?

Ich freue mich darauf, dass die Bücher lebendig werden. Bei der Globale finden sich so viele Leute aus verschiedenen Richtungen zusammen. Dabei werden sich Aspekte, Hintergründe, Reaktionen und Meinungen auftun, die man bis dahin noch gar nicht im Kopf hatte.

2. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?

Bei „Oceano Mare“ hatte ich beim Lesen das Gefühl, das hätte durchaus von mir sein können und dürfen. Alessandro Baricco war schneller.

3. Welchen Satz willst Du in einem Roman niemals lesen?

Man sollte niemals nie sagen…


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