„In der Sprache zu Hause“

Sich nicht verbieten lassen zu sprechen, sich frei von Verboten ausdrücken. Aussprechen, was manche lieber verschwiegen hätten – das ist ihre Aufgabe. Irena Brežná liest aus ihren literarischen Reportagen vor, die sie in Wie ich auf die Welt kam festhält. Sie spricht über ihre Erfahrungen, die sie damals in der Tschechoslowakei und im westlichen Exil gemacht hat. Und sie zieht Verbindungen zu heute – über Flucht, Transit, Integration.

Von Sarah Stoffels

Sie spricht, sie lässt
sich nicht den Mund verbieten
Gegen das Schweigen
Gegen das Nichthandeln
Sie schreibt
Eine Zeitzeugin, eine
Reporterin

In ihrem Buch vereint sie Essays und Berichte über die Tschechoslowakei, über die Zerschlagung des Prager Frühlings, über das westliche Exil, über das Leben in der Schweiz und über den Krieg.

Und die Sprache
Viele Sprachen schwirren
um sie herum
Deutsch, Russisch,
Tschechisch, Slowakisch...

Sie entschied sich, ihre Texte auf Deutsch zu schreiben und zu veröffentlichen. „Die Wahl des Deutschen entsprang nicht einer Laune oder Eitelkeit.“ Wohlbedacht ging sie diesen Schritt.

Sie schreibt ein Stück
Geschichte auf, hält die Zeitgeschichte fest
Von 1968 bis in die
Gegenwart
Beschreibt historische Fakten und einzelne Schicksale und Meinungen
Einen Beitrag an der Erinnerung leisten
Recherchieren, aufdecken, aussprechen

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