Sophie Otto

Ich bin ein Nordlicht – durch und durch. Geboren und aufgewachsen in Osnabrück (ja, das ist definitiv noch Norden), zog es mich für den Bachelor in das beschauliche Oldenburg (in Oldenburg). Das Studium in Germanistik und Philosophie/Werte und Normen auf Lehramt verdeutlichte für mich vor allem eines: Ich möchte etwas anderes machen!
So verließ ich Oldenburg und zog nach Bremen, um mich meiner Leidenschaft, der Literatur, voll und ganz widmen zu können. Am liebsten bei Kerzenschein – Ein Licht, welches man im Norden besonders im Winter ganz besonders oft anzündet. So waren wir schon zwei.

,,Krieg und Frieden – Gedächtnis in Europa“: Welche Erwartungen hast Du an die diesjährige globale°?

Zu Zeiten des wieder stark aufkommenden Dranges der Abschottung und der Ausgrenzung in Europa das Festival als Chance zu nutzen gemeinsam neue Gedächtnisräume zu schaffen, in welchen sowohl aufgearbeitete Vergangenheit, reflektierte Gegenwart und erhoffte Zukunft thematisiert werden.

Welches Buch sollte in 100 Jahren noch gelesen werden?

Margarete Stokowskis ,,Untenrum frei“! Dieses Grundlagenbuch zur heutigen Sozialisation der Frau und einer mögliche Version des modernen Feminismus wird auch in 100 Jahren an Spannungsfeldern und Diskussionspotenzial nicht verloren haben.

Welches Romanende würdest Du gerne umschreiben?

Uwe Johnsons ,,Jahrestage“. Der in kalendarischer Struktur verfasste Romanzyklus endet mit der Ausreise der Protagonistin Gesine Cresspahl aus den Vereinigten Staaten Amerikas. Gemeinsam mit ihrer Tochter Marie begibt sie sich nach Tschechien, einen Tag vor dem Beginn des Prager Frühlings. Wie wünschte ich mir, das Jahr wäre einen Tag länger.

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