Ramona Wendt

Nachdem ich mein Germanistik- und Philosophiestudium in Halle abgeschlossen hatte, war es an der Zeit, der Saalestadt, in der ich auch geboren und aufgewachsen bin, den Rücken zu kehren. Es zog mich für mein Masterstudium der Transnationalen Literaturwissenschaft, das die drei Komponenten Literatur, Theater und Film gleichermaßen vereint, nach Bremen. Obwohl ich es sehr interessant finde, mich gelegentlich auch mit theater- und fimwissenschaftlichen Aspekten zu befassen, so fühlt sich mein Herz doch bei der Literatur zu Hause, weil es von Büchern einfach nicht genug bekommen kann.

„Krieg und Frieden – Gedächtnis Europa“: Welche Erwartungen hast Du an die diesjährige Globale?

Ich erwarte mir von der diesjährigen Globale ein spannendes Literaturfestival mit verschiedenen interessanten AutorInnen aus aller Welt, das den Blick sowohl auf vergangene Ereignisse als auch auf die aktuellen Geschehnisse in unserer Welt lenkt und sich in Form von spannenden Lesungen und anregenden Diskussionen damit auseinandersetzt.

Welches Buch sollte in 100 Jahren noch gelesen werden?

„Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren. Hoffentlich lesen die Kinder in 100 Jahren noch genauso viel und gern Bücher und lassen sich von meiner Kindheitsheldin inspirieren sowie beim Erwachsenwerden begleiten.

Welches Romanende würdest Du gerne umschreiben?

Das Ende mancher guter Bücher würde ich gern noch etwas hinauszögern, einfach weil man als Leser nicht will, dass die Geschichte vorbei ist, deren Charaktere man während des Lesens lieb gewonnen hat und in deren Welt man gern noch etwas länger verweilen würde.

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