Clemens Wiem

In Wolfenbüttel im Jahr 1992 geboren, zog es mich schon bald noch weiter in den Norden. Hechthausen bei Stade war mein Kindheitsort, dort sollte ich vor allem Fußball und Tennis spielen, Lehrer ärgern und meine Filmbegeisterung entfalten, hingegen wenig lesen. Bis heute bin ich wohl keine klassische Leseratte, habe aber eine eigentümliche Zuneigung zur Literatur entwickelt, ohne dabei mein Interesse für Film einzubüßen oder Menschen auf meinem Lebensweg zu vergessen – eine nicht immer einfache Aufgabe! Einem Lehramtsstudium der Fächer Deutsch und Sport in Oldenburg und Berlin folgt seit 2017 das Masterstudium der Transnationalen Literatur- Film- und Theaterwissenschaft an der Universität Bremen.

 

‚Krieg und Frieden – Gedächtnis Europa’: Welche Erwartungen hast du an die diesjährige globale°?

Das ist ein wichtiges Thema und ich bin mir sicher, dass die AutorInnen des diesjährigen Festivals allesamt tolle Bücher mitbringen, um diesen Diskurs (neu) anzustoßen. Zudem hoffe ich auf regen Besuch, damit diese Menschen nicht ungehört bleiben – es wird sicherlich herausfordernd und spannend!

 

Welches Buch sollte in 100 Jahren noch gelesen werden?

Solche Kanon-Fragen sind natürlich immer etwas heikel; ich lasse mich nicht gerne festlegen, aber um der Entscheidung willen würde ich Goethes ‚Faust’ auch in 100 Jahren noch lesen lassen. Ohne Gewissheit auf Gewinn.

 

Welches Romanende würdest du gerne umschreiben?

Ich würde ja liebend gerne einige Anfänge überarbeiten, da jene dazu führten, dass ich ihr Ende gar nicht kennenlernen konnte. Besser aufgehört zu lesen hätte ich wohl bei Hesses ‚Narziss und Goldmund’ – mein Herz hat am Ende wirklich geblutet.

Advertisements