Celina Imm

Aufgewachsen unter der Sonne Freiburgs trieb mich die Liebe zu Literatur und Sprache in die Arme eines Germanistik- und Romanistikstudiums. Während meines Bachelors in Dresden kam dann noch die Zuneigung zum Film hinzu und so bin ich jetzt in Bremen gelandet für die vielversprechende Liaison à trois: Transnationale Literatur-, Film- und Theaterwissenschaften.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Momo aus Michael Endes Roman würde ich am liebsten so ziemlich alles erzählen, um immer wieder auf die wirklich relevanten Dinge im Leben zurückgeführt zu werden.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Die Gedichte von Rolf Dieter Brinkmann haben mich nie mehr richtig losgelassen. Zwischen römischen Rotlichtvierteln, Flugzeugen mit Werbebanner und mangelnder Sinnhaftigkeit lässt er etwas ungemein Absurd-Schönes aufblitzen.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit Simon-Pierre Hamelin: Leiter einer Buchhandlung in Tanger, die gleichzeitig Treffpunkt für Schriftsteller*innen ist. In meiner Vorstellung sammelt man an so einem Ort sehr viele spannende Geschichten, die mindestens einen Abend in einer Bar ausfüllen könnten.

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